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Funktionelle Orthonomie und
Integration (FOI)

Was ist FOI?
Das Wort Orthonomie setzt sich aus dem Griechischen zusammen: orthos (= gerade, aufrecht) und nomos (= Gesetz). Zusammengefasst geht es um die Erreichung einer möglichst geraden Haltung mit optimaler Funktion. FOI ist ein ganzheitliches manuelles Therapie-Konzept, das auf der Annahme beruht, dass der Körper auf ein entstandenes Ungleichgewicht mit sogenannten Blockierungsketten und Kompensationsmustern reagiert. 

So kann zum Beispiel ein Sturz aufs Gesäss oder ein Umknicktrauma am Fuss (durch eine Fehlfunktion), zu einem späteren Zeitpunkt, Beschwerden, die nicht direkt am Verletzungsort auftreten, auslösen. Darunter z. B. Kopfschmerzen oder Rückenschmerzen. Die beschriebene Kettenreaktion geschieht über die Faszien, die den gesamten Körper bis in jede Zelle netzartig umgeben.

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Ablauf

1) ausführliche Anamnese 

2) Befund der Wirbelsäule, Becken und Gelenke

3) Behandlung der ursächlichen Dysfunktionen im Körper und Unterstützung der optimalen Funktion der betroffenen Bereiche durch Techniken an den Gelenken, Faszien und Organen.

4) Bei Bedarf können unterstützende Übungen oder Empfehlungen aus der Physiotherapie oder dem Yoga mitgegeben werden.

Wann kann FOI angewendet werden?

FOI kann sowohl bei akuten wie auch chronischen Beschwerden zum Einsatz kommen. Allgemein können Beschwerden in folgenden Bereichen behandelt werden:

  • Rücken:  z. B. nach einem Hexenschuss 

  • Kopf und Nacken: Schmerzen, Verspannungen, Migräne, Kopfschmerzen, Schleudertrauma

  • Schulter: z. B. Impingement, Sehnenentzündungen

  • Arme und Ellenbogen: z. B. Tennis- oder Golferellenbogen

  • Hände oder Handgelenke

  • Hüfte: z. B. Arthrose, Impingement

  • Knie: z.B. belastungsabhängige Schmerzen beim Joggen

  • Füsse und Unterschenkel: z. B. Achillessehnenreizungen, Sprunggelenksverletzungen

  • funktionelle Organbeschwerden: z. B. Völlegefühl, Bauchschmerzen etc.

Was ist nach der Behandlung zu beachten?
  • Um die Behandlung bestmöglich zu unterstützen, ist ein Spaziergang von 15 Minuten empfehlenswert. 

  • Nach der Therapie sollte ca. einen halben Liter Wasser getrunken werden.

  • Innerhalb der ersten 2 Tage sollte auf Tätigkeiten wie Joggen, Golfspielen, Tennis (allg. rotatorische Bewegungen) oder Heben von schweren Gewichten, verzichtet werden. 

Was sind mögliche Reaktionen nach der Behandlung:

  • Müdigkeit

  • Muskelkater

  • Kopfschmerzen

  • Erstverschlimmerung während 1-2 Tagen

Die mögliche Erstverschlimmerung hängt mit den Selbstheilungskräften, die durch die FOI-Therapie aktiviert werden, zusammen.

Falls Sie andere Reaktionen erfahren oder besonders stark reagieren sollten, dürfen Sie mich kontaktieren.

Wie oft und regelmässig sollte eine FOI-Behandlung erfolgen?

  • Bei sehr akuten Beschwerden ist eine Behandlungsfrequenz 1x die Woche indiziert. Oft stellt sich bereits nach der ersten Behandlung eine erste Besserung ein. Um eine nachhaltige Verbesserung zu erzielen, lohnt es sich zu Beginn 2-3 Termine in dieser Frequenz einzuplanen.

  • Bei weniger akuten oder chronischen Beschwerden, ist eine Behandlung ca. alle 2-3 Wochen indiziert, abhängig vom Leidensdruck.

  • Zum Erhalt der Situation oder der Prävention ist eine Behandlung alle 6-8 Wochen eine vernünftige Therapie-Frequenz.

Bitte beachten Sie, dass diese Empfehlungen individuell abweichen können.

 

Behandlung des Fuss
Behandlung des Beckens
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Yoga-Allianz zertifiziert
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